ECMAScript 6 (2015) - Die Zukunft von JavaScript hat begonnen

ECMAScript. Das ist die Fortsetzung von JavaScript mit besseren Mitteln. Welche Verbesserungen und Erweiterungen die ES6-Spezifikation mitbringt, erläutert dieser Tech Talk. Viel Spaß damit!

Syntaktischer Zucker

Als syntaktischen Zucker bezeichnet Michael Kühnel alles das, womit ES6 dem Anwender das Leben versüßt. „Wo wir bisher 5 Zeilen Code benötigen, kommen wir bei ES6 gerade mal mit 2 Zeilen Code aus“, schwärmt der Frontendentwickler. Überhaupt sei alles an ECMAScript 6 auf mehr Effizienz ausgelegt: „Eine insgesamt kürzere Schreibweise komprimiert nicht nur den Code, sondern macht ihn auch wesentlich lesbarer. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Laune des Entwicklers, sondern verbessert die anschließende Wartbarkeit der Software erheblich.“ Ein einfaches Beispiel dafür seien so genannte klassische Arrow Functions, deren Schreibweise etwa von:

var fullNames = names.map(function(name){return name + 'Eichenfeld'; });

auf:

const fullNames = names.map(name => `${name} Eichenfeld`);

verkürzt wurde.

Neue Funktionalitäten

Bis dato wurden Funktionalitäten, die JavaScript nicht selbst geliefert hat, über externe Bibliotheken nachgerüstet. Insbesondere viele String- und Array-Methoden, die der eigentlich Sprachkern von JavaScript nicht abdeckt, gehören bei ES6 jetzt zu den Standardfunktionalitäten.

Neue Features

Wer wissen möchte, was es darüber hinaus und neben vielen anderen ES6-Features mit Generators, Proxies oder WeakMaps auf sich hat, dem sei der Video-Mitschnitt zum Thema auf Micromata TV wärmstens ans Herz gelegt.

by Jule Witte

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